Fleischfresser drohen mit Sabotage von Vegan-Laden

Erschreckend, aber es zeigt, dass die Bewegung langsam FRUCHTet, denn sie Fleischmafia fürchtet den Veganismus. Auf kurz oder lang wird jeder einsehen, dass Fleisch unterm Strich nur Leid verursacht. Ich habe bereits an Kundgebungen mit dem Gründer des Ladens zusammengearbeitet, Dr. Renato Werndli geht es nicht ums Geschäft sondern um die Sache. Gerade in einer Wurststadt sind Alternativen dazu sehr wichtig.  Wenn es das bei uns gäbe, würde ich auch in den kleineren Läden einkaufen, wo die Auswahl sicher grösser und Beratung besser ist als in der Veganz-Ecke beim Coop.

http://www.20min.ch/schweiz/ostschweiz/story/Protest-wegen-Vegan-Shop-Eroeffnung-13389415

Advertisements

Flavia Kleiner vergleicht MEI mit 9/11

während vor kurzem Jonas Fricker für einen Massentierhaltungs-mit-Holocaust-Vergleich hart gescholten wurde, darf eine Flavia Kleiner die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative mit dem 11. September vergleichen, ohne dass sich jemand etwas dabei denkt.

Am 11. September verloren fast 3000 Menschen ihr Leben, ganz zu schweigen von den zehntausenden, die in den darauffolgenden Kriegen getötet wurden. Durch die MEI

Was ist wohl Schlimmer MASSENTierhaltung oder MASSENEinwanderung?

Jonas Fricker hingegen hat den Holocaust mit Massentierhaltung verglichen, ein viel einleuchtenderer Vergleich. Holokaustos war bei den Griechen das Tieropfer, wo ein Tier „ganz verbrannt“ wird, darum der Name. Pro Jahr werden in der CH >6 Mio. Tiere geschlachtet, Fische nicht eingerechnet. Schlimmer als das Schlachten ist die Tatsache, dass diese Tiere unwürdig „leben“ müssen, und nur einen Bruchteil ihres Alters erreichen dürfen. Isaac Bashevis Singer (Autor von Jentl) und KZ-Überlebender verglich selber den Holocaust mit der Massentierhaltung:

„Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka, gegenüber den Tieren sind wir alle Nazis“

Als ich das meinem geschätzten Twitterfreund Claudio Zanetti SVP sagte, meinte dieser auf lateinisch: „Was der Prophet darf, darf der Ochse nicht“.

Also was Singer darf (diesen Vergleich machen), dürfen Fricker und ich nicht.

Also soll das heissen, Singers Erkenntnisse sind nur relativ und nur aus seiner erlebten Not heraus wahr? Ist Singers Tier-Mitleid nur eine projizierte Trauma-Folge, des Leids, das er selber erlebte? Ja gut, dann können wir weiter Steaks essen und Singer soll einfach zum Psychiater, statt diese Bücher schreiben. Problem gelöst.

 

 

 

 

 

Schleichwerbung auf msn.de

Paar Monate vorher war diese bahnbrechende Wissenschaftliche Erkenntnis auch schon auf Englisch verbreitet worden…. ich benutze zum Suchen im Internet möglichst nicht Google, sondern meist Swisscows oder Msn (Bing). Nun fiel mir da ein Artikel auf über Automatencola. Erst im Verlauf des Tags begriff ich, dass das Schleichwerbung war! Manipulation ist ÜBERALL

Mir wurde einmal mehr bewusst, wie sehr man aufpassen muss, nicht manipuliert zu werden. #Swissmilk

mein Weg zum Infokrieger

Ich hielt Chemtrails einst für Humbug, für „noch unglaublicher“ als die 9/11-„Verschwörungstheorien“, und kam recht spät auf das Thema. Ich war ein Zweifler (eigentlich hatte ich vorher schon eine Phase, wo ich oberflächlich an die 23-Verschwörung glaubte. Der auf wahren Tatsachen beruhende deutsche Film 23 (nicht zu verwechseln mit Jim Carreys „23“) ist gut, aber das Buch Illuminatus von Playboy-Autor Robert Anton Wilson ist Mist.

Als ich hingegen beim wirren Buch merkte, dass diese nur literarisch ist und keine Grundlage hat (Das Buch Illuminatus ist nicht die Buchvorlage des Films 23, sondern kommt nur im Film vor. Karl Koch liest es. Eine eigentliche Buchverfilmung gibt es nicht, soweit ich weiss), da schlug ich deswegen in die andere Richtung aus und hielt gleich alle „Verschwörungstheorien“ für haltlos.) Ich hatte keine Lehrstelle gefunden und so, wollte mein Leben in den Griff kriegen. „Esoterik“ hätte mich bisher nur weiter vom Weg abgebracht, dachte ich. Arrogant subsummierte ich alles unter dem Begriff Esoterik.

Ich war fortan fast ein bisschen wie Knackeboul, das sachliche Interesse am Thema blieb zwar, aber nur um darüber erhaben Kopf schütteln zu können: ich betrachtete alles in der Art eines psychologisierenden Zweiflers, der einfach zu allem schlichtweg sagt: „Das ist nur eine Projektion“ Diese Hochnäsigkeit hatte ich. Der wahre Skandal an einer Verschwörungstheorie war in Wirklichkeit: „Hoppla, da hat sich einer zum Thema Fleischkonsum mehr überlegt als ich“ > „Das kann doch nicht sein, dass einer tiefere Gedankengänge hat als ich“ > „Ich muss irgendein Detail finden, an dem ich den Autor aufhängen kann“ > „ah da: zusammengepfercht, Bahnwaggon, das ist doch eindeutig eine Karrikatur des Holocaust <Fall abgeschlossen>“ Oder: Soja ist Chemie PUNKT. Es muss Chemie sein, klingt künstlich. Hodenbaden – lächerlich! Verhütung muss richtig chemisch sein, sonst wird das nichts. Es muss mindestens im Trinkwasser nachweisbar sein, dass es wirkt. Aber Alu im selben Trinkwasser, darüber sieht man hinweg…

 

Akte auf –  Stempel: „QUERFRONT“ – Akte zu

Allerdings muss man sagen, das war in meiner depressiven Zeit, wo mir die Welt eh egal war. Ich war auch geprägt von Hugo Stamm dem Naivitäts-Prediger, dessen Bücher mich mehr wegen den Sekten faszinierten, die er beschrieb, als wegen seiner Meinung. (Im Prinzip profitiert Stamm von der Kreativität dieser Sekten, lebt von ihnen als Trittbrettfahrer, weil er selber als Autor keine Fantasie hätte.)

Alles nur Projektionen?

Also dieses herunterspielende Psychologisieren von Problemen ging bei mir so weit, dass ich mir sagte, dass der Feinstaub, über dessen erhöhtes Vorkommen in den Nachrichten geklagt wurde, nur eine Projektion sei, die Leute würden Jammern um des Jammerns willen. Was natürlich nicht stimmt, aber ich hatte einfach das Dauerthema „Feinstaub“ satt. In Wirklichkeit würden die Leute „unter der Existenz leiden“. (Ich hatte nämlich den atheistischen Existentialisten Camus gelesen, der mir als der Gipfel der Weisheit erschien.) Nur weil ich selber depressiv war und unter der Existenz litt, übertrug ich das auf alle andern.

Von 9/11 dachte ich: Die Leute wollen Skandale, Sensationen (logisch: um sich von der Monotonität der Existenz abzulenken). Jeder will ein Insider sein. Es gab tatsächlich eine Zeit, wo Truther-Meinungen im Bekanntenkreis recht verbreitet waren.

Da gab es tatsächlich Leute, die – ohne sich tiefer mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben – in ein Gespräch über den Irakkrieg einwarfen: „Hast Du gehört, dieser Osama ist ja nur ein Doppelgänger“ (nur um ein Gespräch in Gang zu bringen) oder: „Bin Laden gibt es gar nicht“. Und wenn man nachgefragt hätte, was sie meinen, hätten sies nicht erklären können.

Das nervte mich damals, und vielleicht war es darum, dass ich alles für Humbug hielt, weil vieles oberflächlich nachgeplappert wurde. Auf jedem Bahnperron sah man mindestens 1 Person, die das Buch von Michael Moore las, der höchstens den Gestus eines Truthers hat. Heute würde ich mich über mehr Leute freuen, mit denen man über so etwas diskutieren kann. Und damals verwehrte ich mich der Sache.

 

Spin treibt uns ins Unpolitische

Es ist erschreckend, wie sehr Smartphones, Konsum, hohle Kultur und falscher Individualismus weiter grassierten. Heute interessiert sich fast keiner mehr für Imperialismus, keiner durchschaut es. Oder zumindest findet keine richtige Diskussion mehr statt. Es ist auch bei den Linksparteien kaum mehr Thema. Lieber als mit dem Krieg setzt man sich mit Frauen- und Transenrechten auseinander.

Damals, als ich nicht diskutierte, lebte ich in einer recht solipsistischen, monokausalen Welt, wo alles auf den atheistischen Existenzialismus hinauslief, der alle Antworten gab. Ich brauchte nichts mehr zu lernen, erst recht nicht über Detailfragen, weil ich diese ja natürlich schon längst kannte, aufgrund der „Ewigen Wiederkehr des Gleichen“, konnte gar nie etwas Neues kommen!

Ich hielt mich für so schlau.

Sicher, man darf und muss sogar eine Sache psychologisch betrachten. Aber nicht nur, um etwas abzutun. Dass etwas nur psychologisch ist, heisst nämlich nicht, dass etwas unwichtig ist. Man darf – muss sogar, versuchen, Dinge zu entzaubern, um einen faulen Zauber zu entfernen. Aber man muss auch anerkennen, wenn ein Zauber echt ist.

Gleichzeitig war ich auf eine Art Chauvinistisch und hatte dümmliche Ansichten zum CO2: „Wo Feuer ist, ist auch Rauch“. Die Welt war mir egal, als ich noch depressiv war, wollte ich manchmal den roten Atom-Knopf drücken. Das Fleisch essen, rechtfertigte ich mir auch irgendwie damit, dass „der Vegetarismus die Welt ja auch nicht besser machen“ würde, und „Wenn alle Vegetarier wären, würde sich das politische System ja doch nicht ändern“. Der Kommunismus wäre die einzige Lösung gewesen, denn dort hätte es keine Zweifel gegeben – nicht mehr denken müssen! Ich grübelte genug, als ich depressiv war.

Bewusstseinserweiterung

Halluzinogene bringen diese nicht, sondern C.G. Jung. Und vor C.G. Jung beeinflusste mich „Zeitgeist“. Wobei es vor allem das Ende von Zeitgeist war, das besser als der ganze etwas unausgegorene Film war, nämlich die Aussagen von  Bill Hicks , George Carlin und vor allem Richard Alpert (alias Baba Ram Dass). Durch diese Sequenz, diese Zitate, die ich mir immer wieder anhörte, begriff ich, dass „ich“ mehr bin als ich selber:

Wir sind in unserer Kultur darauf ausgerichtet, auf individuelle Herausstellungsmerkmale zu achten. Du schaust eine Person an und denkst:Schlauer, dümmer, älter, jünger, ärmer. Und es kommt soweit, dass wir andere nur noch getrennt von uns wahrnehmen. Eine der eindrücklichsten Erlebnisse ist es, mit einer Person zusammen zu sein, und zu merken, wie ähnlich diese einem ist, und dass die Essenz in dir auch die Essenz in mir ist.

Ich bn nicht als Richard Alpert geboren, ich wurde einfach als Mensch geboren. Und dann lernte ich diese ganze Sache: Wer ich bin, gut, böse, erfolgreich oder nicht, das ist alles nach und nach erlernt.

Ich begriff, dass Menschen vor mir lebten und Menschen nach mir lebten. Mein Kopf ist nicht der Mittelpunkt der Welt. Das erscheint dem Depressiven nur so. Vielleicht war ich auch eine Art selbstverliebt. Ich begriff aber, dass ich nur ein kleiner Moment in der Weltgeschichte bin, und dass es dennoch eine Rolle spielt, was ich tue.

Paradoxerweise wurde ich „wirkmächtiger“ dadurch, dass ich begriff, dass ich nicht das Zentrum der Welt bin, sondern nur ein Einzelner: Denn dadurch konnte ich über meine Soziale Rolle aktiv zu werden beginnen. Beispielweise spielt es eine Rolle, an einem Fest zu sagen, dass man Vegetarier ist, und dies auf nachfrage begründen zu können. Die Wahrheit sagen, tun was man sagt, sagen was man tut. Alles, was man tut hat Auswirkungen.

Ich meine, man muss begreifen, dass man nur 24 Stunden pro Tag hat. Ich bin ein normaler Mensch, und das ist Wunder genug. Ich bin kein übernatürliches Wesen oder unsterblicher Vampir, wie man das in der Pubertät denkt. Darum, weil man begrenzte Ressourcen hat, muss man sich festlegen, ein paar nützliche Dinge zu tun, herausfinden, was man gut kann.

Wie heisst es im „Fänger im Roggen“ von Jerome David Salinger :

„Das Kennzeichen des unreifen Menschen ist, daß er für eine Sache nobel sterben will, während der reife Mensch bescheiden für eine Sache leben möchte.“

Ich meine, wenn einer fragt, „Was hast Du dein Leben lang gemacht?“ und Du sagst: „ein paar Artikel in der Arbeitslosenzeitung“, dann ist das doch nicht nichts. Oder mein Blog hier mit einem knappen Dutzend Leser, egal, wenn ich es nur schon einer einzigen Person weitergeben kann, die es wieder weitergibt etc. Und es kann nicht nur Chef, Präsidenten und Lehrer geben auf der Welt, jemand muss auch den Schulbus fahren und in der Mensa kochen. Noam Chomsky sagt ein Taxifahrer kann genauso intellektuell sein wie ein Professor, weil er z.B. vielleicht immer etwas grübelt, während er auf Fahrgäste warten muss.

Und selbst ein Mensch ohne Kinder lebt weiter in seinen Handlungen und Worten, hat Leute geprägt. Er verbreitet sich durch MEME statt durch GENE weiter (Mem-Theorie von Richard Dawkins)

Kinder sind ein gutes Stichwort, das hat mich immer beschäftigt. Als ich depressiv war, habe ich „Mitleid“ mit Kindern gehabt, weil sie in diese schlechte Welt geboren wurden, und das Leben ja „sinnlos“ sei.

Dabei war es nur für mich sinnlos. Weil ich mich dem Leben nicht hingab, sondern in depressiven Ruminationen feststeckte, mich versteckte. Ich wollte gar nichts zu tun haben mit der Welt.

Wer Angst vor dem Tod hat, hat in Wirklichkeit Angst vor dem Leben.

Kinder hätte ich übrigens gar keine haben können, selbst wenn ich gewollt hätte, denn: Mit welcher Frau?

Irgendwann begriff ich, dass die Hölle und das ganze Jenseits nicht abseits der Welt liegt, sondern IN der Welt. Hier unten ist der Mensch und muss seine Probleme in Ordnung bringen. Selbst der Tod eines Menschen erlöst ihn nicht, solange die Welt nicht in Ordnung ist, ist niemand in Ordnung. Ich hoffe, ich bin jetzt nicht zu weit abgeschweift. Was ich sagen will, ist :

Seit ich mich wieder für „Verschwörungstheorien“ interessiere, kümmert mich die Welt wieder. Und seit mich die Welt wieder kümmert, bin ich eigentlich geerdeter.

 

Das Innere ist das Reale

Jede Überlieferung ist wahr – Ich meine dies nicht postmodern à la : Dass die Realität nur relativ ist, und jedes Hirngespinst einen wahren Kern hat. Nein: Das echte Innere ist auf eine Art sogar absoluter wahr als die äussere Welt. Was gibt es Ehrlicheres als Träume, in denen gibt es keine Hemmungen. Nur weil wir sie meist nicht deuten können, heisst das noch lange nicht, dass sie Nonsens sind.

Auch die Gesellschaft als Ganzes hat ein Kollektives Bewusstsein. Es gibt Geschichten, die kursieren, die keinen klaren Urheber haben. Mir gefallen Urbane Legenden, und ich denke, es lohnt sich, diesen nachzugehen, und zu schauen, was dahintersteckt, weil sie meist auf eine Art „wahr“ sind.

Kritische Zungen werden mich jetzt auf jüdische Ritualmordlegenden aufmerksam machen.

Genau DARUM muss man den Legenden nachgehen, weil sie derart wirkmächtig sein können, dass sie auch viel anrichten können. Die Ursache der Ritualmordlegenden war zweifellos eine Art soziale Spannung, die man rechtzeitig hätte abbauen müssen.

Skeptizismus behalten ist wichtig. Man muss sich immer fragen: INWIEFERN ist etwas wahr.

Die Chemtrail-Theorie entstand vor dem Hintergrund eines Unbehagens gegenüber der Globalisierung. In den letzten 30 Jahren haben sich die Flugbewegungen verdoppelt. Die Flugzeuge zerzetteln die Welt, der Onkel ist in Südafrika, der Bruder in Grönland, die Freundin chillt auf den Malediven. Wir spüren, dass das nicht gut ist.

Gleichzeitig ist es ein Fakt, dass Wolken künstlich entstehen können, und der Diercke Satellitenatlas sagt, dass über manchen Gebieten zwischen 0.5 bis 1 Prozent der Wolken bereits künstlich sind, ob man es jetzt Chem- oder Contrails nennt.

Es kommt natürlich immer darauf an, ob jemand aufrichtig ist, oder ob jemand eine Verschwörungstheorie nur als Mittel zum Zweck vertritt (Selbsttäuschung). À la ich werde gekündigt, und dann sagte ich einfach: “ Die Firma gehört längst Scientology „, damit ich nicht über die wahren, komplexeren Gründe nachdenken muss.

 

Ich will Monokausalität, Polemik verhindern und probiere, für einen aufgeklärten Infokrieg einzustehen. Wir sollten nicht die Obskuranten sein, sondern die, die die Obskuranten aufdecken!

Veganismus

Ernährung hats früher gar nit gebbe man hed gesse was da war und das war gut ROLF MILLER

Der Mensch isst Fleisch, um stark zu werden wie ein Ochse, doch er vergisst, dass der Ochse Gras frisst

Gründe für Veganismus

 

faktor1 TIERLEID

Natürlich, eine Schlachtung ist wohl relativ schmerzlos heute, aber das eigentlich Deprimierende ist, wie diese Tiere zuvor entfremdet vor sich hinvegetieren müssen und dass sie nur einen Bruchteil ihres Alters erreichen. Weil alles zusammenhängt, schadet dies uns auch selbst.

faktor2: UMWELT

Ein Kilo Fleisch verbraucht viel mehr Aufwand, C02 und Wasser als ein Kilo Weizen, Kartoffeln oder SOJA. Etwa 90 % des Weltweiten Sojas ist TIERFUTTER. Warum verfüttern wir gute Lebensmittel an Tiere, um hernach die Tiere zu essen, statt direkt das Lebensmittel zu essen? Während in Afrika gehungert wird. über 60 Millionen Tiere werden in der CH pro Jahr geschlachtet, Fische nicht eingerechnet.

faktor3: GESUNDHEIT

Pflanzliche Proteine sind vielfach wertvoller als tierische. Kuhmilch enthält zwar viel Calcium, aber dieses kann nicht so gut aufgenommen werden, weil es sauer ist (vgl. ARD-Doku „Die Milchlüge“) Eigentlich kann man aus pflanzlichen Quellen alles haben, ausser B12 (diese kommt natürlich fast nur in Algen vor). In anderen Früchten kommen die B12-Mikroorganismen nicht mehr vor, aufgrund der heutigen Verarbeitung werden sie weggewaschen/abgetötet.

 

Vorurteile

 

Vorurteil „Vegetarier/Veganer fühlen sich als etwas Besseres“

Warum träumen sie denn dann von einer veganen Welt und werben dafür? Dann wären sie ja nichts Besonderes mehr.
Ich wünsche mir eine Welt, in der Veganismus überhaupt nichts Besonderes mehr ist. Es gibt immer mehr Vegane jeden Alters, Berufs und Geschlecht. An Demos sind Teenager, Greise, Arbeiter, Studenten. So bunt und breit ist die Bewegung wie damals nur die Antikriegsdemos 2003, so etwas gabs nicht mehr seither.

vorurteil „Veganismus ist eine Vorstufe der Magersucht“

Warum werden dann Nur-Fleisch-Diäten als Mittel zum Abnehmen propagiert? Hier sieht man auch, wieviel Gehalt Fleisch hat. Es sind praktisch nur Eiweisse und viel Eisen. Aber Eisen hast Du auch in Hafer zum Beispiel, ein reichhaltiges Müesli am Morgen.

Vorurteil „Hitler war Vegetarier“

Der Klassiker. Erst spät und auf ärztliches Anraten in der Öffentlichkeit ass er Fleisch. Hitler ist ein Kapitel für sich, man glaubt ja auch dass er asexuell gewesen sei, aber dann tauchen Briefe von einer Frau auf, die seine sexuelle Unersättlichkeit beklagt. Vermutlich hat man Hitler nur in der Öffentlichkeit als Junggesellen präsentiert, damit er eine Anziehung auf junge Frauen hat. Boybands dürfen offiziell auch keine Freundin haben.

Vorurteil „weil ich katholisch bin muss ich Fleisch essen“

Das „Lamm“, das Jesus aufgetischt haben soll, ist ein Übersetzungsfehler wie das „Kamel“ im Nadelöhr oder die „Heuschrecken“, die der Täufer ass . Die Bibel ist gefälscht. Hieronymus sagt: Der Genuss des Tierfleisches war bis zur Sintflut unbekannt; aber seit der Sintflut hat man uns die Fasern und stinkenden Säfte des Tierfleisches in den Mund gestopft.“ Als das Christentum Staatsreligion der Römer wurde, musste es zurechtgeschliffen werden, damit es den Römern passt. Beispielsweise durfte auch nichts mehr gegen den Kriegsdienst gesagt werden.

Vorurteil „Veganismus ist teuer“

Jein, kommt darauf an ob viel Fertigprodukte. Sojamilch (verzeihung: ich meine SojaDRINK. Es ist untersagt, Sojamilch Sojamilch zu nennen, wie die Milchlobby es erstritt), also Sojamilch ist in manchen Läden recht teuer. Stand 2017: Lidl irgendwie 1.80 pro Liter. Zum Vergleich normale Milch im Denner: 1.30, oft Sonderangebot 1.– Doch im Alnatura entdeckte ich Sojadrink zu einem langsam tolerierbaren Preis 1.50. Eigentlich ist es absurd, dass Sojadrink teurer als Kuhmilch ist > Subventionen und kleinere Nachfrage. Haferdrink, Mandeldrink etc. sind zwar fein, aber wenig Eiweiss und meist noch teurer.

Vorurteil „Veganismus ist nur eine Mode aus Hollywood“

So mag es erscheinen, besonders in den 90ern erschien es mir so, weil man in anderen Zusammenhängen wenig hörte von Pflanzlicher Ernährung. Fakt ist aber, dass auch die z.B. die Lebensreformbewegung Vegetarismus hochschätzte. Urchristen wie die Katharer, bestimmte Gruppen im Antiken Griechenland, Apollo, August Bebel, der Erfinder der Sozialdemokratie, bewusste Rapper wie Kilez More oder auch viele andere Infokrieger.

 

ZITATE

In their behavior toward creatures, all men are Nazis. Human beings see oppression vividly when they’re the victims. Otherwise they victimize blindly and without a thought.

ISAAC BASHEVIS SINGER, KZ-Überlebender

What do they know-all these scholars, all these philosophers, all the leaders of the world – about such as you? They have convinced themselves that man, the worst transgressor of all the species, is the crown of creation. All other creatures were created merely to provide him with food, pelts, to be tormented, exterminated. In relation to them, all people are Nazis; for the animals it is an eternal Treblinka.

ISAAC BASHEVIS SINGER, KZ-Überlebender

To be a vegetarian is to disagree – to disagree with the course of things today… starvation, cruelty – we must make a statement against these things. Vegetarianism is my statement. And I think it’s a strong one.

ISAAC BASHEVIS SINGER, KZ-Überlebender

www.000webhost.com

Warnung vor der Pflanzenmilch!

Experten sind sich einig, dass Pflanzenmilch nicht genug Baustoffe enthält für den Körper…

Gehts genauer, liebe Coopzeitung? „Experten“, „Baustoffe“…

Schaumschlägersprache, die dem Leser Eindruck machen soll! Wieviel Geld gibt Swissmilk aus, um für Milch zu werben? Wir schreiben 2017 nach Christus und gewisse Leute haben die „China Study“ verpasst. Diese belegte, dass Chinesen, die kaum Milch(produkte) trinken, nicht mehr Osteoporose haben als Weisse. Milch enthält zwar viel Calcium, aber dieses ist sauer und kann nicht so gut verwertet werden. Milch enthält auch Eiweiss, aber dieses findet sich auch in Soja. Calcium kriegt man aus Nüssen viel hochwertiger.

Milch enthält Eiterzellen von Eutern, Hormone, es ist eine Emulsion aus Wasser und Fett. Die weisse Farbe ist eine Illusion, die irgendwie durch das Reflektieren von Fettpartikeln entsteht.

Aus Soja Milch zu machen ist weniger Aufwand als aus Kühen Milch zu machen. Trotzdem ist Sojamilch immer noch teurer. Eigentlich darf ich gar nicht „Sojamilch“ sagen, denn die Tierleidindustrie hat erstritten, dass es „Sojadrink“ heissen muss. (Was ist mit Latexmilch aus Kautschukbäumen, ist das auch Latexdrink?)

Es kommt noch besser: Eine Kuh frisst Soja! Sogar „Wiesenmilch“ darf noch einen deutlichen Anteil Sojafutter (KRAFTFUTTER) involvieren. Und dann heisst es, Milch ist ein Schweizer Produkt, „aus der Region für die Region“ usw. die Schweiz muss sich selbst ernähren etc. Aber das Soja wird oft importiert.

Vom weltweiten Sojaverbrauch wird 90 % an Tiere verfüttert oder anderweitig verheizt. Die Veganer essen höchstens 10 %. Uninformierte Antiveganer verziehen das Gesicht, wenn sie „Soja“ nur schon hören, und machen Veganer für die Abholzung von Wäldern zur Sojapflanzung schuldig. Dabei essen sie es indirekt über ihr Steak.

 

 

 

Fleisch ist Fleisch

 

hqdefault

(Werbung mit einem Prüfgriff, ob das Fleisch durch ist – eine Hand ins Grillgut drücken eine andere an die Backe eines Komparsen. )

Aus Sicht eines Vegetariers ist dies eine sehr ehrliche Werbung, sagt sie doch, was wir längst wissen: „Fleisch ist Fleisch!“ aus einer anderen Sicht könnte man die Werbung auch als menschenverachtend bezeichnen.

Das Migrosmagazin zeigt uns jedenfalls „So geht Sommer“, jawoll! Dieser protzige Spruch der Migros! Im Stile von „en rächte Mocke Fleisch“, ich muss Fleisch haben, und „alles andere ist Beilage“. Der ganze Chauvinismus der Menschheit offenbart sich auf dem Teller.

Ich habe 28 Jahre lang Fleisch gegessen und weiss, wovon ich rede. Es ist definitiv so, dass Fleischessen mit Männlichkeit assoziert wird. Zumindest auf einem Grill. Da ist Feuer im Spiel, es ist archaisch, und man kriegt ein richtig männliches Aufstossen bereits nach einer einzigen Cervelat. Ass man gleich zwei Cervelats als Kind beim Waldgrillfest, und tobte noch den ganzen Tag in der Sonne rum, so war es einem am Abend meist übel.

Ich will mich hier nicht anhören wie ein Feminist, aber das Machogrillieren muss aufhören. Die Lösung der Feministinnen wäre es hier: Selber zu grillieren anfangen wie Männer, um ihnen in Dummheit in nichts nachzustehen, in den Krieg gehen wie die Männer, statt den Krieg abschaffen. Ich würde sagen, die bessere Lösung ist es ergo, gar kein Fleisch zu grillieren.

Fleisch essen als Zeichen von harter Männlichkeit – in manchen Zeiten galten Fleischesser als verweichlicht, denn nur die reichen ernährten sich von Fleisch an ihren dekadenten Gelagen.

Wie lange können uns die ProViande – Werbeleute noch irreführen? Statt Schweizer Fleisch sollte es heissen: Schweizer Fledder