Krieg ist Frieden und Liebe ist Hass

Diese Lügenpresse, die auf Jonas Fricker rumhackt für seinen „Holocaustvergleich“ spielt ein Lied auf und ab, in dem die folgende Zeile vorkommt:

ManicStreetPreachers

Problem ist nur: Wer bestimmt, wer Faschist ist, und wer nicht?

FalschRichtig

die Leute wollen einfach Brot und Spiele:

WurmThoma

Thoma ist Freimaurer das ist bestätigt. Er wurde Freimaurer „um ein Netzwerk zu haben“ – was bedeutet das auf deutsch anderes als: „Vetternwirtschaft“ (Nepotismus).

Oder erinnert ihr euch, wie die Medien über die Grüne Revolution jubelten? Und heute haben sie das Geschenk. Problem dieses Landes ist überbevölkerung / Youth Bulge. Was aber selten angesprochen wird weil es banaler und weniger filmreif ist als die packende Geschichte vom Diktator und den Rebellen (die vielleicht schon auch wahr ist, aber nur die Folge, und nicht die Ursache des Grundproblems.)

GrueneRevolution

 

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„Inzucht“: 11jährigen Raoul Wüthrich inhaftierte man in USA Schweizer wie Schwerverbrecher

Der Amoklauf von Littleton erschütterte 1999 das öffentliche und politische Leben ganz Colorados. Eine Gesellschaft suchte nach Schuldigen und Verantwortlichen. man wollte die Öffentlichkeit beruhigen und dokumentieren, daß Recht und Ordnung herrschen. In diesem Klima geriet ein kleiner unschuldiger Schweizer namens Raoul in die Mühlen der Justiz. Andreas Wührich, der Vater des Jungen Raoul hat die absurde Geschichte in einem Buch dokumentiert, aus dem ich einige der besten erschreckendsten Auszüge präsentiere, damit man begreifen kann, wie das absurde System USA funktioniert. Ein Musterbeispiel von Gerichtsmanipulation, Tonbänder verschwinden, Zeugen werden erfunden, Gerüchte gestreut.

raoultitelbild

Der Polizei und Staatsanwaltschaft in den USA kommt es nur auf die in der Anzahl Verurteilungen gemessene Effizienz an. Je mehr Verurteilungen pro Jahr, desto besser . Nach die-sem Gradmesser werden Wahlen gewonnen. Vollkommen egal, wenn man sogar Kinder einbuchten muss, um auf die Quote zu kommen. Kinder wie Raul Wüthrich, dessen einziges Verbrechen es war, seiner Schwester beim Pinkeln zu helfen. Die ganze Misere wurde ausgelöst durch Wüthrichs querulatorische Nachbarin, eine verwirrte angebliche «Künstlerin» – Laura Mehmert, die die Wüthrichs anzeigte. Aber hört selbst:

„Laura Mehmert ist nicht ir-gendwer: Sie war unsere Nachbarin, eine einsame, ver-schrobene Frau mittleren Alters, die stets aus dem Fen-ster schaut und alle Nachbarn ausspioniert. So scheute sie sich beispielsweise nicht, mit ihrem Wagen ostenta-tiv durch unser Grundstück zu fahren und zu überprü-fen, mit welchen Personen wir Kontakt hielten oder ver-kehrtenAls junge Familie mit vier zauberhaften Kindern, die sie haßte, waren wir ihr ein Dorn im Auge. Hinzu kam, daß ich aus Europa stamme; dort, so ihre Meinung, lie-fe sowieso vieles falsch.“

In Amerika machen sich Eltern strafbar, wenn sie Kinder frei herumlaufen lassen, selbst wenn sich diese im eigenen Garten aufhalten . Die Behörde bestrafte aufgrund Memherts Klage die Eltern Wüthrich mit einem Bußgeld von 78 Dollar und vermerkte dies auch in den dortigen Akten

Einmal buken die Kinder etwas für Mehmert, und Mehmert warf es vor den Augen der Kinder dem Hund vor. Mehmert ist offenbar eine bösartige Frau, sie verprügelte auch den Hund, weil der Hund mit Raul spielte. Später war das Heulen und Wehklagen des Hundes zu hören, die Strafe für sein fröhliches Spiel mit Raul.

Szenenwechsel: Die fünfjährige Sophia und Raoul spielen weit hinten im Garten zwischen den niederen Tannen und Büschen. Sophia merkt plötzlich, daß sie dringend Wasser lassen muß, und da ihr der Weg bis ins Haus zu weit ist, hilft Raoul ihr dabei. Er zieht Sophia die Hose herunter und stellt sich hinter sie, damit er ihr unter die Arme greifen kann, wenn sie in die Hocke geht. Anschließend zieht Raoul seine Schwester hoch, die sich wieder anzieht“

Montag, 30. August 1999 22.20 Uhr

Es ist etwa 22.20 Uhr, als zwei Polizeiautos vorfahren.

Wo ist überhaupt Ihr Arrest- oder Haftbefehl? Was für einen Grund gibt es, daß Sie ein zehnjähriges Kind mitten in der Nacht aus dem Bett holen?»

«Es liegt eine Strafanzeige vor. Eine schwerwiegende Strafanzeige. Mehr kann ich Ihnen nicht sagen»,

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Sheriff John P. Stone

Die Vorgeschichte:

Unsere «liebe» Nachbarin Laura Mehmert hat Anzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet: Raoul soll seine Stiefschwester unsittlich berührt und dann noch vergewaltigt haben. Von wem diese Anklage kam, wußten wir damals aber noch nicht. «Wie bitte? Ich höre wohl nicht recht! Soll das ein Scherz sein?» «Nein», antwortet Noel Blum, der Staatsanwalt. «Das ist ein Scherz. Wir müssen einer solchen Anzeige auf den Grund gehen. Zudem soll Ihre Frau ja bereits we-gen Vernachlässigung ihrer Kinder angezeigt und mit einem Bußgeld bestraft worden sein.» «Was wird nun aus meinem Sohn?» frage ich. «Stiefsohn», korrigiert Blum mit den fettigen, schüt-teren Haaren. Das glaube ich einfach nicht!» entgegne ich entrüs-tet, und Beverly fügt hinzu: «So etwas kommt in mei-nem Haus überhaupt nicht vor!» «In Ihrem Haus nicht, aber in Ihrem Garten, hinter den Büschen», kontert Blum.

Verhältnisse im Knast:

Täglich gibt es einen Hofspaziergang. Die Gefängni-sinsassen müssen grüne Häftlingskleidung tragen, ihre Haare wurden kurzgeschnitten, die Arme müssen während des Rundgangs hinter dem Rücken ver-schränkt sein. Gesprochen werden darf nicht, es gibt den täglichen Drill in der Zeichensprache. Wenn jemand etwas sagen will, hat er Mittel- und Zeigefinger auf Brusthöhe nach vorn zu strecken, erst auf Befehl des Wärters darf er sprechen. Die Worte haben kurz und laut zu sein – ei-ne uschelei!

zelle

Raoul ist der Jüngste und der Kleinste. Im Aufent-haltsraum, wo alle zur gleichen Zeit die Mahlzeiten gemeinsam einnehmen, gibt es auch ein Fernsehgerät. Bis zu diesem Zeitpunkt hatte Raoul nur Kinderfilme esehen, die ich und meine Frau uns vorher angeschaut hatten und bei denen wir sicher waren, daß dort keine Gewaltszenen vorkommen. Hier im Jugendknast, wo Elf- bis Siebzehnjährige eingesperrt sind, werden oft die gewalttätigsten Actionfilme gezeigt. Kein Wunder, daß in Amerika die Gewalt überhandnimmt! Bereits am zweiten Tag wurde Raoul von einem der größten und brutalsten Gefangenen so lange blutig ge-schlagen, bis er nicht mehr aufstehen konnte und be-wußtlos liegenblieb. Die Wachmannschaft, die oben in der Galerie durch das Fenster das Geschehen beobach-tete, unternahm nichts dagegen. Auf meine Frage, wie so etwas passieren könne, er-klärte man mir lapidar, daß dies der einzige Freiraum sei, den die Gefangenen hätten, und irgendwie müßten sie sich auch austoben. Zudem sei es Brauch, alle Jün-geren und Schwächeren müßten da durch.

Nach jedem Besuch müsse er sich völlig nackt auszie-hen, und die Wärter hätten den größten Spaß daran, al-les an ihm zu untersuchen. Diese peinliche Tortur gehe sogar so weit, daß es immer gleich mehrere dieser tu-gendhaften Wächter seien, die mit Taschenlampen und 59 andschuhen ihm in den After guckten und ihn befühl-ten. Sie machten auch nicht Halt davor, ihn im vorderen Bereich der Genitalien herumzuzupfen und zu drücken. Am meisten abgestoßen fühlte er sich davon, wenn ihm einer der Wärter gar mit dem Finger in den After fuhr.

Psychologen befragen Raouls Schwesterchen:

Sheriff John P. Stone und die Sozialarbeiterin Rhonda Miklic nehmen nun die fünfjährige Sophia ins Verhör. Eine Videokamera zeichnet alles auf, was sie sagt. An einem langen Tisch sitzen an einem Ende die Sozialar-beiterin, am anderen Ende der Sheriff; Sophia muß in der Mitte, direkt vor der Kamera Platz nehmen. Vor ihr liegen zwei Puppen, eine davon ist ein Mädchen, die andere ein Junge mit erigiertem Glied. Der Sheriff fragt Sophia, was Raoul mit ihr gemacht habe. Dabei weist er auf die männliche Puppe und hält diese so, daß das Gesicht der Puppe auf der Höhe des Beckens der Mädchenpuppe ist. «Hat er das gemacht?» fragt er und drückt die männliche Puppe zwischen die Beine der Mädchenpuppe. Sophia ist verwirrt und weiß nicht, was damit gemeint ist. Der Sheriff bohrt weiter: «Hat er dich hier geküßt? Hat er sonst etwas mit dir gemacht?» «Ich weiß nicht», erwidert Sophia und rutscht unruhig auf dem Stuhl hin und her. «Wo hat er dich geküßt?» fragt die Sozialarbeiterin energischer. Da zeigt Sophia auf das Gesicht. Auf die Stirne, auf die Augen, auf den Mund. «So kommen wir nicht weiter», stellt der Sheriff fest, nimmt die Puppen, plaziert die männliche hinter die weibliche und ahmt die Bewegung des Sexualverkehrs nach. «Hat er das mit dir gemacht? Sag schon, wir sagen es niemandem. Wir sind doch unter uns.» Sophia ist es sichtlich unwohl zumute, sie gibt kleine wimmernde Laute von sich. Ich weiß nicht, was das heißt und was das ist. Raoul hat mir nichts gemacht. Ich weiß nicht.» Sie blickt verstört mal nach dem Sheriff, mal in die Richtung der Sozialarbeiterin und fragt dann: «Kann ich jetzt nach Hause gehen? Ich habe in die Hosen gepinkelt.» Eine halbe Stunde lang dauerte diese Prozedur, die nichts brachte. Im Anschluß an dieses Verhör fand folgende Unter-haltung statt: «Ich glaube, ihr müßt einen anderen Weg einschla-gen», beginnt der Sheriff. «Da ist überhaupt nichts pas-siert. Das Mädchen weiß nicht einmal, von was die Re-de st. Wäre etwas mit ihr geschehen, würde sie anders reagieren. Vielleicht sollte man mal die Eltern überprü-fen, ob sich da irgend etwas ereignet hat, das Aufschluß geben kann.» «An was denken Sie?» fragt Rhonda Miklic. «An eine Hausdurchsuchung nach Sex- und Brutalo-filmen, eventuell an Waffen, Drogen oder was weiß ich. Aber so kriegen wir die Wüthrichs nicht!»

gesagt, getan:

«Hausdurchsuchung, Madam», antwortet Harris und geht an ihr vorbei. «Man könnte meinen, wir wären Verbrecher, so wie man uns behandelt.» Plötzlich steht ein schwarzvermummter Mann mit einer feuerbereiten Schußwaffe vor mich erschrecke fast zu Tode. «Keine Angst», meint der Staatsanwalt lapidar, «das ist einer von uns.»

Man suchte nach „Pornovideos“ und fand genau nichts:

Daraufhin kann ich beobachten, wie eine ganze Schar solcher vermummter Polizisten sternförmig auf das Haus zukommen und hinter jedem Busch und Baum stochern.

Solidarität im Internet und aus der Heimat:

Der Sozialarbeiter Joe Ehman aus Denver ist Initiator dieser Aktion, die im Internet begann. Ehman bestätigt, daß «in Colorado die Kinder geradezu in Wildwest-Manier angeklagt und bestraft werden. Der hiesigen Polizei und Staatsanwaltschaft kommt es nur auf die Effizienz an, wie viele Verurteilungen sie pro Jahr haben, nach diesem Gradmesser werden die Wahlen gewonnen.

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Joe Ehmann

Nun hatte die Staatsanwaltschaft in Denver genug von den ständigen Attacken aus dem Schokolade- und Käseland Schweiz sowie aus ganz Europa und holte zum Gegenangriff aus. Sie lud den Redakteur Kieran Nicholson von «The Denver Post» zum Stelldichein und eröffnete ihm, es lägen hieb- und stichfeste Bewei-se or, wonach die Familie Wüthrich ein Sexgeschäft betrieben hätte und es daher auch nicht ausgeschlossen sei, daß der Angeklagte Raoul mit angesehen und mit-bekommen habe, was ihm zur Last gelegt werde.

Der Schaden durch die falschen Medienberichte, die uns plakativ als Pornoproduzenten und -vertreiber hinstellten, war be-reits angerichtet, und ich kann nur hoffen, daß nach Ver-öffentlichung dieses Buches die enthaltenen Fakten auch jene Menschen umstimmen können, die bis heute noch immer etwas Unkorrektes oder Unsauberes hinter dem Lügengespinst der US-Justiz vermuten. Nicht erst seit Watergate ist bekannt, daß Amerika vor keinen Mitteln zurückschreckt, um von ihm begangenes Unrecht ins rechte Licht zu rücken und dabei Unschul-dige zum Sündenbock stempelt. Man denke dabei nur an Vietnam, an Kuba, Hiroshima, Nagasaki, Iran, Irak und an andere unzählige Kriegsschauplätze. Amerika gibt stets vor, für Recht und Frieden einzustehen. Es gibt kein anderes Land, das mit der gleichen Arroganz die Menschenrechte verletzt wie die USA. Hier werden immer noch Hunderte von Menschen zum Tode verur-teilt, in die Gaskammern oder auf den elektrischen Stuhl geschickt oder mit der Todesspritze getötet. So-lange dieses Land nur nach dem alttestamentarischen Spruch «Auge um Auge, Zahn und Zahn» urteilt, wird es nie vom Frieden begleitet sein. Sie werden ihre Kin-der zu neuem unendlichen Haß, zu Lüge und Betrug und schließlich zu Mördern heranziehen, auf die sie so-gar noch stolz sind, und sie mit Ehren auszeichnen, wenn sie bei einem Angriff auf ein anderes Land mög-lichst viele Gegner getötet oder verkrüppelt haben.

Vertuschung im Rechtsstaat:

Marylin Lennard, die Richterin, hatte angeblich die Protokollaufnahme der letzten Anhörung «verbockt» -das Gerät sei nicht in Ordnung gewesen, und deshalb hätte es mit der Aufzeichnung nicht geklappt. Laura Mehmert wurde nämlich vor-gehalten, daß sie nicht die gleichen Aussagen gemacht habe wie zuvor bei der Staatsanwaltschaft zu Protokoll gegeben.
An-stelle des Protokolls kam am nächsten Tag aber die Hiobsbotschaft, das Aufnahmegerät sei anscheinend von der Richterin nicht korrekt gehandhabt worden, und deshalb würden gar keine Aufzeichnungen für daProtokoll existieren. Als Folge sollte die ganze An-hörung wiederholt werden, diesmal allerdings ohne Raoul. Das i-Tüpfelchen bei der ganzen Aktion war die Tat-sache, daß sogar die angeblich nichts enthaltenden Bän-der vernichtet worden waren; wenn man eins und eins zusammenzählt, kann man sich vorstellen, was der Hin-tergrund dafür gewesen sein mag. Die Bänder hätte man als Beweismaterial beschlagnahmen können – aber leider, leider, sie waren ja entsorgt worden. So etwas sei noch nie vorgekom-men, gestand der Sheriff einem Reporter, aber einmal sei es eben immer das erste Mal.

Raoul war nun bei einer Pflegefamilie und war mit seiner Pflegemutter ein-kaufen gegangen:

An einem Kiosk-Stand sah er eine Zeitung mit seinem Konterfei auf der Titelseite, nahm sie und ging damit zur Pflegemutter, die gerade mit zwei Freundinnen in ein Gespräch verwickelt war. «Schauen Sie, das bin ich! Man hat über mich geschrie-ben!» meinte Raoul treuherzig zu ihr. Die Frauen nahmen die «Denver Post» in die Hände, auf deren Titelseite das Bild von Raoul abgedruckt war. Unter dem Foto stand in großen Lettern zu lesen: «Elf-jähriger Junge wegen Inzest angeklagt! Gerichtstermin auf den 8. November festgelegt!» Die beiden Freundin-nen starrten Raouls Pflegemutter bestürzt an, worauf diese einen hochroten Kopf bekam und eiligst mit dem Jungen an der Hand verschwand.

Dann machte die Staatsanwaltschaft der Verteidigung das Angebot, daß ihr Mandant möglicherweise sofort auf freien Fuß gesetzt werde könnte, wenn er sich schuldig bekennen würde. Aber das wollten sie natürlich nicht

Kurz vor dem Hearing tauchten plötzlich wieder wil-de Gerüchte auf, daß Raoul früher in Zürich das Haus der Eltern niedergebrannt hätte. Selbstverständlich han-delte es sich wiederum um Lügen, die angeblich «un-dichte Stellen» der Staatsanwaltschaft bewußt ausge-streut hatten, um Raouls Ruf zu untergraben und ein schwarzes Bild von ihm zu zeichnen. Alles war frei er-funden, weder Raoul noch wir hatten jemals in Zürich gewohnt, es hatte nie auch nur den kleinsten Vorfall im Zusammenhang mit Feuer gegeben.

In dieselbe Kategorie von Lügen gehören Anschuldi-gungen der Staatsanwaltschaft, Raoul habe im Monat vor seiner Verhaftung vier (!) Brände gelegt, außerdem wollen «Zeugen» gesehen haben, wie Raoul seinen Ge-schwistern Pornovideos gezeigt haben soll. Solche Vi-deos waren aber noch gar nie in unserem Haus. Beweis-material für all diese Anschuldigungen konnte die Staatsanwaltschaft natürlich nie vorlegen, da sie alle-samt erfunden waren; ebenso wurden die angeblichen «Zeugen» nie vor Gericht zitiert, sondern lösten sich einfach in Luft auf.

Das ganze Szenarium war dem Reich der Phantasie entsprungen und nur dazu be-stimmt, unsere Familie und Raoul zu belasten. Auch eine weitere, immer wieder gestellte Frage be-antwortet sich von selbst, nämlich die, warum Presse-vertreter oder eine neutrale Behörde, wie beispielsweise die Schweizer Botschaft, nie Einsicht in Raouls Akten nehmen durften – es hatte ganz einfach kein einziges Beweismittel vorgelegen,
das die Verhaftung und Ver-schleppung des Jungen gerechtfertigt hätte! Roger Schlawinsky, der Eigentümer von Radio- und Tele24, hatte sich anläßlich einer seiner «Sonntalks», die er jeden Sonntag hält, enorm aufgebläht und verur-teilt, wie man jetzt wegen der Geschichte von Raoul un-gerechtfertigt über Amerika herziehe. Irgend etwas müsse sicher an diesem Fall Raoul sein, sonst hätte die US-Justiz sich für diese Angelegenheit wohl kaum so ins Zeug gelegt.

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Der Richter James D. Zimmerman

Gericht windet sich raus:

Für Richter Zimmerman war der Fall Raoul konstru-iert, aber das konnte und durfte er nicht zugeben. Es gab seiner Ansicht nach nur einen Weg, den er einschlagen konnte. Mit fester Stimme verkündet er: «Die Anklage gegen Raoul Emilio Wüthrich wird aufgrund gravieren-der Verfahrensfehler sofort eingestellt, da die Anklage-frist von 60 Tagen verstrichen ist. Alle Anklagepunkte werden abgewiesen.» Es ist totenstill im Saal. Während die Verteidiger er-freut und dezent lächelnd sich gegenseitig die Hände drücken, blicken sich die Staatsanwälte entgeistert an. Es scheint, als hätten sie die Worte des Richter gar nicht richtig verstande«Eingestellt, Euer Ehren?» ringt Staatsanwalt Sergej Thomas sichtlich um Luft. «Nach all den Strapazen, Bemühungen, Beleidigungen, die wir zu ertragen hatten – eingestellt?» «Eingestellt», wiederholt Zimmerman laut und deut-lich. «Eingestellt aber nicht wegen erwiesener Unschuld, junger Mann», fügt er hinzu und deutet mit dem Ham-mer auf den kleinen Raoul. «Ein Verfahrensfehler liegt vor.

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Sergej Thomas, einer der schärfsten Staatsanwälte

die Bitcoin-Falle

Ich bezweifle nicht, dass am Anfang von Bitcoin (oder Blockchain generell) wohlmeinende Idealisten standen. Aber ich denke, man muss Unterscheiden 1. Bitcoin als Zahlungsmittel 2. Bitcoin als Spekulationsobjekt. Das Spekulationsobjekt verspottet diesen guten Charakter, den die Sache vielleicht mal hatte. Ihre Schöpfer merken dies nicht, da sie es sicher geniessen, dass ihr Konzept derart durch die Decke geht, und ankommt bei den Leuten.

Nur: Wieviele zahlen wirklich mit Bitcoin – und wieviele spekulieren nur? Und wollen irgendwann mal den Rücktausch in Franken machen.

Die Banken, die eigentlich hätten abgeschafft werden sollen, verleibten sich den Bitcoin ein. Sie bauten ihn einfach in ihr übliches Spiel ein. Problem: Wenn die Banken eines Tages das Interesse verlieren (vielleicht weil etwas noch besseres, noch moderneres kommt), dann kann Bitcoin sehr wohl zusammenkrachen trotz seiner Inflationsdeckelung. Und es gibt auch bereits etwas besseres:

Ethereum

Man kann es eigentlich gar nicht vergleichen, da Ethereum nicht nur ein Zahlungsmittel ist. Seltsamerweise kommt in den Medien auf 100 Bitcoin-Berichte gefühlt nur 1 Ethereum-Bericht. Obwohl Ethereum viel faszinierender ist, da Ethereum nicht nur ein Zahlungsmittel ist, sondern den Leuten die Moeglichkeit bietet, Vertraege zu machen, die in der Blockchain-Cloud aufbewahrt werden. Smart Contract, die an wenn-dann Bedingungen geknuepft werden koennen. z.b. Ich bin dein Vertreter und verkaufe Autos fuer dich. Wenn unser Kunde zahlt, bekomme ich vollautomatisch 10 Prozent Provision. Oder auch Homepages koennen dezentral gehostet werden auf dutzenden PCs, dadurch koennen sie nicht gehackt werden, weil jeder vom Dutzend PCs hat eine intakte Version der WEbseite. Was seltsam ist, die Lückenpresse spricht dauernd nur ueber Bitcoin und fast nie ueber Ethereum, das hundertmal faszinierender ist

Dölfi Müllers Cryptovalley

Unser cooler Stadtpräsi Dolfi Müller, den ich dafür schätze, dass er Daniele Gansers Vortrag im Burgbachsaal möglich gemacht hat, ist sehr offen für Bitcoin. Auch er spricht eher dauernd über Bitcoin in den Medien

Das ist so seltsam. Obwohl Ethereum doch in Zug ansässig ist, das macht es noch seltsamer.

Ethereum wurde von Vitalik Buterin ausgedacht, der ein Startup in Zug eröffnete. Das Genie war erst 19 als es die Idee hatte. Pech nur, Russe zu sein, denn dann schauen die Journalisten weg, selbst wenn man Wasser in Wein verwandelt. Wenn Russen irgendetwas Gutes machen, dann gelang es nur durch Doping.

Vorstufe zur Bargeldabschaffung

Prof. Harald Welzer hat in einem seiner digitalisierungskritischen Bücher bemerkt, dass es heute immer schwieriger wird, jemanden zu verstecken. Wasserverbrauch durch Dusche und Toilettenspülung, Einkauf von Gütern, alles wird gemessen. Zur Nazizeit   war das glücklicherweise noch nicht technisch derart lückenlos möglich.

Ich will nicht derart grob den Teufel an die Wand malen, aber mit einem Bargeldverbot wird es effektiv möglich sein, unliebsame Vereine auszutrocknen, indem man ihnen das Konto sperrt. Und jeder Strassenmusikant braucht Elektronik als Klingelbeutel.

Habe selber weder Bitcoin noch Ethereum und habe auch nicht vor, welche zu kaufen. Ich denke, der Staat wird es missbrauchen, um das Bargeld abzuschaffen. Wennn das Bargeld abgeschaftt ist, ist das ein Problem: Planwirtschaft wird möglich „Du hast heute schon ein Brot gekauft, du darfst keines mehr kaufen“. Oder: „Da braucht jemand ausserordentlich viel Papier. Druckt er vielleicht Flugblätter?“

Entwicklungshilfe durch Bitcoin?

Da gibt es noch das Argument, dass Bitcoin es in der dritten Welt ermöglicht, Bankdienstleistungen zu haben, wo es keine Banken gibt. Immigranten, die Geld in die Heimat schicken, nutzen soweit ich weiss Dienste wie Western Union, deren Gebühren sehr hoch seien.

In einem kompletten Drittweltland wird Bitcoin vermutlich nicht möglich sein, da es wahrscheinlich Internet braucht und natürlich Smartphones. Ich kann mir das nicht vorstellen, dass der Markthändler in Burundi das Smartphone zückt und der Kunde ebenfalls. Es wäre ja schön, wenn sowas klappt.

Doch der Staat fährt schon wieder seine Griffel aus und verschaffte sich Zutritt zu einzelnen Bitcoinbörsen, wo jeder mit mehr als 20000 USD Gegenwert rechenschaftspflichtig wurde.

Währenddessen werden Zweifler als Ewiggestrige bezeichnet. Dabei sind sie in guter Gesellschaft. Sogar der Wirtschaftsnobelpreisträger Prof. Joseph Stigliz hat Bedenken angemeldet.

Flavia Kleiner vergleicht MEI mit 9/11

während vor kurzem Jonas Fricker für einen Massentierhaltungs-mit-Holocaust-Vergleich hart gescholten wurde, darf eine Flavia Kleiner die Annahme der Masseneinwanderungsinitiative mit dem 11. September vergleichen, ohne dass sich jemand etwas dabei denkt.

Am 11. September verloren fast 3000 Menschen ihr Leben, ganz zu schweigen von den zehntausenden, die in den darauffolgenden Kriegen getötet wurden. Durch die MEI

Was ist wohl Schlimmer MASSENTierhaltung oder MASSENEinwanderung?

Jonas Fricker hingegen hat den Holocaust mit Massentierhaltung verglichen, ein viel einleuchtenderer Vergleich. Holokaustos war bei den Griechen das Tieropfer, wo ein Tier „ganz verbrannt“ wird, darum der Name. Pro Jahr werden in der CH >6 Mio. Tiere geschlachtet, Fische nicht eingerechnet. Schlimmer als das Schlachten ist die Tatsache, dass diese Tiere unwürdig „leben“ müssen, und nur einen Bruchteil ihres Alters erreichen dürfen. Isaac Bashevis Singer (Autor von Jentl) und KZ-Überlebender verglich selber den Holocaust mit der Massentierhaltung:

„Für die Tiere ist jeden Tag Treblinka, gegenüber den Tieren sind wir alle Nazis“

Als ich das meinem geschätzten Twitterfreund Claudio Zanetti SVP sagte, meinte dieser auf lateinisch: „Was der Prophet darf, darf der Ochse nicht“.

Also was Singer darf (diesen Vergleich machen), dürfen Fricker und ich nicht.

Also soll das heissen, Singers Erkenntnisse sind nur relativ und nur aus seiner erlebten Not heraus wahr? Ist Singers Tier-Mitleid nur eine projizierte Trauma-Folge, des Leids, das er selber erlebte? Ja gut, dann können wir weiter Steaks essen und Singer soll einfach zum Psychiater, statt diese Bücher schreiben. Problem gelöst.

 

 

 

 

 

Antifa und SJW ruinieren alles Linke

Es gibt keinen linken Antiimperialismus. Wie wurde er abgeschanfft?

Es wird behauptet, dass die veganen Demos unterwandert wird. Unterwandert von wem? Von Rechten! Sagen Leute, die mit kommunistischen Emblemen dort auftauchen. Ich wurde einmal vertrieben, weil ihnen ein Zitat von mir nicht gefiel.

Der Veganismus sollte eine möglichst breite Bewegung bleiben und nicht mit irgendwelchen sonstigen spezifischen Interessen verknüpft werden, finde ich.

Wo sind denn eigentlich die ganzen Rechtsradikalen? Rechtsextremismus-Experten wie Samuel Althof scheinen sich auf Dschihadisten verlegt zu haben. Hätte er mit den Rechten allein nicht mehr genug zu tun?

 

Knackeboul – wie real ist er?

„Political Correctness isch Teil vo mire Show“ KNACKEBOUL (am Cypher-Rapfestival)

Knackeboul alias David Kohler kurz Knack repräsentiert die Kaste zwar wohlmeinender, doch naiver Kulturschaffender. Wie Gülsha Adilji : „Warum kann man nicht einfach ganz Afrika aufnehmen?“ Ziemlich genau diese Frage stellte sie Peter Spuhler in einem Interview. „Ja aber waurm nicht?“

Zu Gülsha muss ich wenigstens sagen, dass sie keine Heuchlerin ist, sondern vegan lebt, soweit ich das mitbekommen habe. Knackeboul fährt Auto, fliegt dauernd in der Gegend rum und sein Vegetarismus war nur ein Intermezzo.

Wie kann man übers Schicksal der Flüchtlinge reden, aber gleichzeitig ein Verleugner des US-Imperialismus sein? Angeblich ist er ein Wahrheitssucher, aber World Trade Center hinterfragt er überhaupt nicht. Und suggeriert, dass Dr. Daniele Ganser faschistisch sei oder so. Währenddessen macht Knack werbung für Samsung. Samsung (Techwin) stellt nicht nur viele schöne bunte Smartphones her, sondern auch Waffenroboter. Aber Detail.


Diverse Schweizer Rapper und Infokrieger haben Knackeboul Paroli geboten, z.B. Impuls von Team Baksuz :

oder Fab von WeAreChange Switzerland .

mein Weg zum Infokrieger

Ich hielt Chemtrails einst für Humbug, für „noch unglaublicher“ als die 9/11-„Verschwörungstheorien“, und kam recht spät auf das Thema. Ich war ein Zweifler (eigentlich hatte ich vorher schon eine Phase, wo ich oberflächlich an die 23-Verschwörung glaubte. Der auf wahren Tatsachen beruhende deutsche Film 23 (nicht zu verwechseln mit Jim Carreys „23“) ist gut, aber das Buch Illuminatus von Playboy-Autor Robert Anton Wilson ist Mist.

Als ich hingegen beim wirren Buch merkte, dass diese nur literarisch ist und keine Grundlage hat (Das Buch Illuminatus ist nicht die Buchvorlage des Films 23, sondern kommt nur im Film vor. Karl Koch liest es. Eine eigentliche Buchverfilmung gibt es nicht, soweit ich weiss), da schlug ich deswegen in die andere Richtung aus und hielt gleich alle „Verschwörungstheorien“ für haltlos.) Ich hatte keine Lehrstelle gefunden und so, wollte mein Leben in den Griff kriegen. „Esoterik“ hätte mich bisher nur weiter vom Weg abgebracht, dachte ich. Arrogant subsummierte ich alles unter dem Begriff Esoterik.

Ich war fortan fast ein bisschen wie Knackeboul, das sachliche Interesse am Thema blieb zwar, aber nur um darüber erhaben Kopf schütteln zu können: ich betrachtete alles in der Art eines psychologisierenden Zweiflers, der einfach zu allem schlichtweg sagt: „Das ist nur eine Projektion“ Diese Hochnäsigkeit hatte ich. Der wahre Skandal an einer Verschwörungstheorie war in Wirklichkeit: „Hoppla, da hat sich einer zum Thema Fleischkonsum mehr überlegt als ich“ > „Das kann doch nicht sein, dass einer tiefere Gedankengänge hat als ich“ > „Ich muss irgendein Detail finden, an dem ich den Autor aufhängen kann“ > „ah da: zusammengepfercht, Bahnwaggon, das ist doch eindeutig eine Karrikatur des Holocaust <Fall abgeschlossen>“ Oder: Soja ist Chemie PUNKT. Es muss Chemie sein, klingt künstlich. Hodenbaden – lächerlich! Verhütung muss richtig chemisch sein, sonst wird das nichts. Es muss mindestens im Trinkwasser nachweisbar sein, dass es wirkt. Aber Alu im selben Trinkwasser, darüber sieht man hinweg…

 

Akte auf –  Stempel: „QUERFRONT“ – Akte zu

Allerdings muss man sagen, das war in meiner depressiven Zeit, wo mir die Welt eh egal war. Ich war auch geprägt von Hugo Stamm dem Naivitäts-Prediger, dessen Bücher mich mehr wegen den Sekten faszinierten, die er beschrieb, als wegen seiner Meinung. (Im Prinzip profitiert Stamm von der Kreativität dieser Sekten, lebt von ihnen als Trittbrettfahrer, weil er selber als Autor keine Fantasie hätte.)

Alles nur Projektionen?

Also dieses herunterspielende Psychologisieren von Problemen ging bei mir so weit, dass ich mir sagte, dass der Feinstaub, über dessen erhöhtes Vorkommen in den Nachrichten geklagt wurde, nur eine Projektion sei, die Leute würden Jammern um des Jammerns willen. Was natürlich nicht stimmt, aber ich hatte einfach das Dauerthema „Feinstaub“ satt. In Wirklichkeit würden die Leute „unter der Existenz leiden“. (Ich hatte nämlich den atheistischen Existentialisten Camus gelesen, der mir als der Gipfel der Weisheit erschien.) Nur weil ich selber depressiv war und unter der Existenz litt, übertrug ich das auf alle andern.

Von 9/11 dachte ich: Die Leute wollen Skandale, Sensationen (logisch: um sich von der Monotonität der Existenz abzulenken). Jeder will ein Insider sein. Es gab tatsächlich eine Zeit, wo Truther-Meinungen im Bekanntenkreis recht verbreitet waren.

Da gab es tatsächlich Leute, die – ohne sich tiefer mit dem Thema auseinandergesetzt zu haben – in ein Gespräch über den Irakkrieg einwarfen: „Hast Du gehört, dieser Osama ist ja nur ein Doppelgänger“ (nur um ein Gespräch in Gang zu bringen) oder: „Bin Laden gibt es gar nicht“. Und wenn man nachgefragt hätte, was sie meinen, hätten sies nicht erklären können.

Das nervte mich damals, und vielleicht war es darum, dass ich alles für Humbug hielt, weil vieles oberflächlich nachgeplappert wurde. Auf jedem Bahnperron sah man mindestens 1 Person, die das Buch von Michael Moore las, der höchstens den Gestus eines Truthers hat. Heute würde ich mich über mehr Leute freuen, mit denen man über so etwas diskutieren kann. Und damals verwehrte ich mich der Sache.

 

Spin treibt uns ins Unpolitische

Es ist erschreckend, wie sehr Smartphones, Konsum, hohle Kultur und falscher Individualismus weiter grassierten. Heute interessiert sich fast keiner mehr für Imperialismus, keiner durchschaut es. Oder zumindest findet keine richtige Diskussion mehr statt. Es ist auch bei den Linksparteien kaum mehr Thema. Lieber als mit dem Krieg setzt man sich mit Frauen- und Transenrechten auseinander.

Damals, als ich nicht diskutierte, lebte ich in einer recht solipsistischen, monokausalen Welt, wo alles auf den atheistischen Existenzialismus hinauslief, der alle Antworten gab. Ich brauchte nichts mehr zu lernen, erst recht nicht über Detailfragen, weil ich diese ja natürlich schon längst kannte, aufgrund der „Ewigen Wiederkehr des Gleichen“, konnte gar nie etwas Neues kommen!

Ich hielt mich für so schlau.

Sicher, man darf und muss sogar eine Sache psychologisch betrachten. Aber nicht nur, um etwas abzutun. Dass etwas nur psychologisch ist, heisst nämlich nicht, dass etwas unwichtig ist. Man darf – muss sogar, versuchen, Dinge zu entzaubern, um einen faulen Zauber zu entfernen. Aber man muss auch anerkennen, wenn ein Zauber echt ist.

Gleichzeitig war ich auf eine Art Chauvinistisch und hatte dümmliche Ansichten zum CO2: „Wo Feuer ist, ist auch Rauch“. Die Welt war mir egal, als ich noch depressiv war, wollte ich manchmal den roten Atom-Knopf drücken. Das Fleisch essen, rechtfertigte ich mir auch irgendwie damit, dass „der Vegetarismus die Welt ja auch nicht besser machen“ würde, und „Wenn alle Vegetarier wären, würde sich das politische System ja doch nicht ändern“. Der Kommunismus wäre die einzige Lösung gewesen, denn dort hätte es keine Zweifel gegeben – nicht mehr denken müssen! Ich grübelte genug, als ich depressiv war.

Bewusstseinserweiterung

Halluzinogene bringen diese nicht, sondern C.G. Jung. Und vor C.G. Jung beeinflusste mich „Zeitgeist“. Wobei es vor allem das Ende von Zeitgeist war, das besser als der ganze etwas unausgegorene Film war, nämlich die Aussagen von  Bill Hicks , George Carlin und vor allem Richard Alpert (alias Baba Ram Dass). Durch diese Sequenz, diese Zitate, die ich mir immer wieder anhörte, begriff ich, dass „ich“ mehr bin als ich selber:

Wir sind in unserer Kultur darauf ausgerichtet, auf individuelle Herausstellungsmerkmale zu achten. Du schaust eine Person an und denkst:Schlauer, dümmer, älter, jünger, ärmer. Und es kommt soweit, dass wir andere nur noch getrennt von uns wahrnehmen. Eine der eindrücklichsten Erlebnisse ist es, mit einer Person zusammen zu sein, und zu merken, wie ähnlich diese einem ist, und dass die Essenz in dir auch die Essenz in mir ist.

Ich bn nicht als Richard Alpert geboren, ich wurde einfach als Mensch geboren. Und dann lernte ich diese ganze Sache: Wer ich bin, gut, böse, erfolgreich oder nicht, das ist alles nach und nach erlernt.

Ich begriff, dass Menschen vor mir lebten und Menschen nach mir lebten. Mein Kopf ist nicht der Mittelpunkt der Welt. Das erscheint dem Depressiven nur so. Vielleicht war ich auch eine Art selbstverliebt. Ich begriff aber, dass ich nur ein kleiner Moment in der Weltgeschichte bin, und dass es dennoch eine Rolle spielt, was ich tue.

Paradoxerweise wurde ich „wirkmächtiger“ dadurch, dass ich begriff, dass ich nicht das Zentrum der Welt bin, sondern nur ein Einzelner: Denn dadurch konnte ich über meine Soziale Rolle aktiv zu werden beginnen. Beispielweise spielt es eine Rolle, an einem Fest zu sagen, dass man Vegetarier ist, und dies auf nachfrage begründen zu können. Die Wahrheit sagen, tun was man sagt, sagen was man tut. Alles, was man tut hat Auswirkungen.

Ich meine, man muss begreifen, dass man nur 24 Stunden pro Tag hat. Ich bin ein normaler Mensch, und das ist Wunder genug. Ich bin kein übernatürliches Wesen oder unsterblicher Vampir, wie man das in der Pubertät denkt. Darum, weil man begrenzte Ressourcen hat, muss man sich festlegen, ein paar nützliche Dinge zu tun, herausfinden, was man gut kann.

Wie heisst es im „Fänger im Roggen“ von Jerome David Salinger :

„Das Kennzeichen des unreifen Menschen ist, daß er für eine Sache nobel sterben will, während der reife Mensch bescheiden für eine Sache leben möchte.“

Ich meine, wenn einer fragt, „Was hast Du dein Leben lang gemacht?“ und Du sagst: „ein paar Artikel in der Arbeitslosenzeitung“, dann ist das doch nicht nichts. Oder mein Blog hier mit einem knappen Dutzend Leser, egal, wenn ich es nur schon einer einzigen Person weitergeben kann, die es wieder weitergibt etc. Und es kann nicht nur Chef, Präsidenten und Lehrer geben auf der Welt, jemand muss auch den Schulbus fahren und in der Mensa kochen. Noam Chomsky sagt ein Taxifahrer kann genauso intellektuell sein wie ein Professor, weil er z.B. vielleicht immer etwas grübelt, während er auf Fahrgäste warten muss.

Und selbst ein Mensch ohne Kinder lebt weiter in seinen Handlungen und Worten, hat Leute geprägt. Er verbreitet sich durch MEME statt durch GENE weiter (Mem-Theorie von Richard Dawkins)

Kinder sind ein gutes Stichwort, das hat mich immer beschäftigt. Als ich depressiv war, habe ich „Mitleid“ mit Kindern gehabt, weil sie in diese schlechte Welt geboren wurden, und das Leben ja „sinnlos“ sei.

Dabei war es nur für mich sinnlos. Weil ich mich dem Leben nicht hingab, sondern in depressiven Ruminationen feststeckte, mich versteckte. Ich wollte gar nichts zu tun haben mit der Welt.

Wer Angst vor dem Tod hat, hat in Wirklichkeit Angst vor dem Leben.

Kinder hätte ich übrigens gar keine haben können, selbst wenn ich gewollt hätte, denn: Mit welcher Frau?

Irgendwann begriff ich, dass die Hölle und das ganze Jenseits nicht abseits der Welt liegt, sondern IN der Welt. Hier unten ist der Mensch und muss seine Probleme in Ordnung bringen. Selbst der Tod eines Menschen erlöst ihn nicht, solange die Welt nicht in Ordnung ist, ist niemand in Ordnung. Ich hoffe, ich bin jetzt nicht zu weit abgeschweift. Was ich sagen will, ist :

Seit ich mich wieder für „Verschwörungstheorien“ interessiere, kümmert mich die Welt wieder. Und seit mich die Welt wieder kümmert, bin ich eigentlich geerdeter.

 

Das Innere ist das Reale

Jede Überlieferung ist wahr – Ich meine dies nicht postmodern à la : Dass die Realität nur relativ ist, und jedes Hirngespinst einen wahren Kern hat. Nein: Das echte Innere ist auf eine Art sogar absoluter wahr als die äussere Welt. Was gibt es Ehrlicheres als Träume, in denen gibt es keine Hemmungen. Nur weil wir sie meist nicht deuten können, heisst das noch lange nicht, dass sie Nonsens sind.

Auch die Gesellschaft als Ganzes hat ein Kollektives Bewusstsein. Es gibt Geschichten, die kursieren, die keinen klaren Urheber haben. Mir gefallen Urbane Legenden, und ich denke, es lohnt sich, diesen nachzugehen, und zu schauen, was dahintersteckt, weil sie meist auf eine Art „wahr“ sind.

Kritische Zungen werden mich jetzt auf jüdische Ritualmordlegenden aufmerksam machen.

Genau DARUM muss man den Legenden nachgehen, weil sie derart wirkmächtig sein können, dass sie auch viel anrichten können. Die Ursache der Ritualmordlegenden war zweifellos eine Art soziale Spannung, die man rechtzeitig hätte abbauen müssen.

Skeptizismus behalten ist wichtig. Man muss sich immer fragen: INWIEFERN ist etwas wahr.

Die Chemtrail-Theorie entstand vor dem Hintergrund eines Unbehagens gegenüber der Globalisierung. In den letzten 30 Jahren haben sich die Flugbewegungen verdoppelt. Die Flugzeuge zerzetteln die Welt, der Onkel ist in Südafrika, der Bruder in Grönland, die Freundin chillt auf den Malediven. Wir spüren, dass das nicht gut ist.

Gleichzeitig ist es ein Fakt, dass Wolken künstlich entstehen können, und der Diercke Satellitenatlas sagt, dass über manchen Gebieten zwischen 0.5 bis 1 Prozent der Wolken bereits künstlich sind, ob man es jetzt Chem- oder Contrails nennt.

Es kommt natürlich immer darauf an, ob jemand aufrichtig ist, oder ob jemand eine Verschwörungstheorie nur als Mittel zum Zweck vertritt (Selbsttäuschung). À la ich werde gekündigt, und dann sagte ich einfach: “ Die Firma gehört längst Scientology „, damit ich nicht über die wahren, komplexeren Gründe nachdenken muss.

 

Ich will Monokausalität, Polemik verhindern und probiere, für einen aufgeklärten Infokrieg einzustehen. Wir sollten nicht die Obskuranten sein, sondern die, die die Obskuranten aufdecken!

BEWIESENE Verschwörungen

Die Brutkastenlüge – ein Mädchen, das behauptet, wie irakische Soldaten Neugeborene aus ihren Brutkästen zerren und sterben lassen. Das Mädchen war die Tochter des Botschafters und hat gar nie in diesem Spital gearbeitet.

2003 – nichtexistierende Massenvernichtungswaffen von Saddam. Colin Powell war der ehrlichste und sagte danach, dass er es bereut, gelogen zu haben. Condoleeza Rice hingegen log vor einer Kommission, dass sich die Balken bogen.

Im Brabant grassierte eine scheinbar ungezielte sinnlose Mordserie. Dieses Jahr deckte „die Welt“ auf: War einer der „Killer von Brabant“ ein Elite-Polizist?

Geplante Obsoleszenz ist real. Aussagen von einem, der es wissen muss, Sepp Eisenriegler führt eine innovative Reparaturwerkstätte

Die CIA hat abartige Künstler wie Pollock unterstützt. Siehe Video unten, Forschungen der Historikerin Prof. Frances Stonor Saunders, keine „Verschwörungstheorie“! Mit Picasso hatten die Kommunisten einen prominenten Anhänger, darum wollten die CIA abstrakte Kunst im Westen fördern, um zu zeigen, dass auch der Westen Avantgarde sei. Der Gedanke ist krass, dass die viele hochgelobte Künstler eigentlich nur benutzt und aufgeblasen wurden. Die abstrakte Kunst ist ein Betrug siehe Baudrillards Theorie von der „Verschwörung der Kunst“ : ein Kunstwerk hat keine Bedeutung in sich selbst, sondern die Bedeutung wird ihm erst durch die Rezeption und Präsentation verliehen!

Im Kalten Krieg gabs generell viel Manipulation: Radio Free Europe das scheinbar unabhängige Radio das in den Osten rübersendete, war in Wirklichkeit CIA-Finanziert.

In Dänemark wurden 1964 Werke des „Pierre Brasseau“ ausgestellt . Ironischerweise fluchte einer der Ausstellungsgäste „Das sieht ja aus wie von einem Affen gemalt“ – er hatte keine Ahnung, wie recht er hatte! http://hoaxes.org/archive/permalink/pierre_brassau_monkey_artist/

Paul Jordan war frustriert, dass seine Frau mit ihrer eher klassischen Kunst keinen Erfolg hatte. Darum liess er sich ein Bärtchen wachsen und malte als Disumbrationist (seine eigene Kunstrichtung) namens „Pavel Jerdanovich“ absurde Bilder, die plötzlich auf Interesse stiessen! https://en.wikipedia.org/wiki/Disumbrationism

Der französische Geheimdienst versenkte 1985 die Rainbow Warrior weil das Schiff von Greenpeace Atomtests in die Quere kam https://de.wikipedia.org/wiki/Versenkung_der_Rainbow_Warrior

Die Polizei sprengte selber ein Loch namens Celler Loch in eine JVA > Aktion Feuerzauber. So wollten sie sich in die Terrorgruppe RAF Rote Armee Fraktion einschleichen oder so https://de.wikipedia.org/wiki/Celler_Loch Manche Vermuten, dass die 3te Generation der Roten Armee Fraktion nur eine Phantomgeneration war. Die Professionalität der Anschläge wie die Richtladung auf Bankiers Alfred Herhausen vorbeifahrenden Wagen, ausgelöst durch eine Lichtschranke. Weshalb hätte die sozialrevolutionäre RAF Herrhausen töten wollen sollen, der ein recht sozialer Bankier war, der Schuldenerlässe für die dritte Welt forderte. 10000 Menschen zogen in einem Schweigemarsch für ihn durch Bankenviertel

 

 

Überbevölkerung = Kriegsursache Nr.1

Vorab ein Wort an alle Überbevölkerungs-Skeptiker: Ich weiss aus der Doku „Population Boom“, dass die Welt global gesehen vielleicht gar nicht überbevölkert ist. Was es aber sehr wohl gibt ist gebietsweise Überbevölkerung: Ein(e) Volk(sgruppe) wächst schneller als das/die andere Volk(sgruppe) und dort entsteht Reibung.

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Söhne greifen nach der Weltherrschaft – Terrorismus demographisch erklärt

das Buch „Söhne und Weltmacht“ hat mich sehr beeindruckt. Exemplarisch (Tschetschenien, Albanien) zeigt Dr.Dr. Gunnar Heinsohn auf, dass Religion & Ideologie meist nur eine Ausrede zum Töten ist. Wenn Du der siebte Sohn von sieben Söhnen bist, bist Du „überflüssig“. Youthbulge, Jugendüberschuss. Staaten wo das Durchschnittsalter unter 30 ist. Dieses harte Schicksal der Arbeitslosigkeit haben viele in der dritten Welt. Dann bleibt nur: Die Vätergeneration töten und die Brüder töten, die die guten Posten im Militär und Staat besetzen = Bürgerkrieg. Oder Aggression gegen Aussen: die Landesgrenzen erweitern. Als Rechtfertigung gräbt man den Koran aus, oder irgendein Manifest.

-Hitler forderte mehr „Lebensraum“ (O-Ton) für sein Volk, wo eine Frau 6 Kinder hatte.

-der „grundlose“ Zürcher Globuskrawall / Opfernhauskrawall („züri brännt“) geschah in einem geburtenstarken Jahrgang

-Schweizer verkauften ihre Söhne als Söldner / Reisläufer in einer Zeit als sie zu viele hatten. Mit Heldentum hat das nichts zu tun.