der Bitcoin geht bachab

Bitcoin behrrscht Zug, in meiner Nachbarschaft konnte ich Südkorenische EDV-Experten beobachten, die eingeflogen wurden, und seit mehr als einem Monat in meiner Nähe wohnen. Es ist in aller Munde. Aber das ist zugleich das Warnzeichen, dass das Platzen nahe ist. Wenn jeder davon spricht, ist es bereits zu spät zum profitieren. Auch Moden sind ja vorbei, sobald Du Fidgetspinner im Volg kaufen kannst.

Es kristallisiert sich für mich immer klarer raus, dass das ganze an die Wand fährt. Anzeichen: Vom normalen Bitcoin haben sich bereits im August (ich Hinterwäldler erfuhr das erst jetzt) „Forks“ gebildet, also Abspaltungen.

„Bitcoin Cash“ und „Bitcoin Gold“, diese unterscheiden sich in technischen Einzelheiten, unter anderem soll Bitcoin Gold das massenhafte Minen in Bitcoin-Minen besser verhindern können, sodass eher die Nutzer, die es selber brauchen, mit ihren PCs die Rechenarbeit erledigen. Und nicht irgendwelche Profis, die nur Reibach machen wollen. Deren spezialisierte Geräte („Miner“) sollen ausgeschlossen werden können, und normalen CPUs und GPUs (Grafikkarten) der Vorrang gegeben werden.

Soweit ich das alles verstanden habe beim Einlesen, sonst korrigiert mich bitte. Jedenfalls sind diese Bitcoin-Varianten höchstwahrscheinlich nicht richtig kompatibel zueinander.

Wenn die Welt einsieht, dass das ineffiziente Ur-Bitcoin zu viel Strom frisst, und sich stattdessen ein „Bitcoin Nr 2“ als reales Zahlungsmittel durchsetzt, dann wird „Bitcoin Nr. 1“ auch das Spekulationsobjekt im Niedergang begriffen sein.

Und wer nimmt dann die Ur-Bitcoin zurück? Wer tauscht Bitcoin 1 gegen Bitcoin 2? Irgendwer bleibt am Schluss auf den faulen Bitcoin sitzen.

Es gibt soviele dieser Crpytowährungen, weshalb sollte sich dann ausgerechnet die älteste durchsetzen?

Die Stadt Zug akzeptiert (im Moment noch) Bitcoin. Was sie dir nicht sagen: Jeder erhaltene Bitcoin wird sofort in Schweizerfranken zurückgetauscht.

Glaubt die Stadt etwa selber nicht an die Cryptowährung, die sie postuliert?

Der Stromverbrauch der Bitcoins soll gewaltig sein, siehe Artikel in der Sonntagszeitung

sonntagszeitungbitcoin

In dem Artikel sagt der Informatikprofessor Prof. Dr. Roger Wattenhofer vom Deptartement Informationstechnik und Elektrotechnik der ETH Zürich, dass Bitcoin ineffizient programmiert sei, und dass dies ein vermeidbarer Fehler gewesen wäre. „Die Person, die Bitcoin erfunden hat, war offenbar nicht in meiner Vorlesung“

Was mich persönlich ein Jammer dünkt sind auch die zigtausenden von „Miner“-Geräten, die bestimmt eher früher als später auf dem Elektroschrott landen werden. Diese Geräte sind einzig für das Minen gemacht, man kann sie sonst praktisch für nichts brauchen.

Frank Thelen aus der „Höhle der Löwen“ – ansonsten ein Technikjubler – bedauert auch den Stromfresser-Fehler in Bitcoin (obwohl er vom Prinzip her an Cryptowährungen glaubt). „Wir befinden uns also in einer Energie-Verschwendungs-Spirale, solange der Preis durch Spekulation hochgetrieben wird.“

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