Schmierereien beschmutzen Ruf der Streetart

Was fuer eine Arroganz des Schmierfinks, in 1 Minute etwas an die Wand zu pfuschen, was nachher 100te Leute Tag fuer Tag sehen muessen, jahrelang und auf dem Arbeitsweg – vielleicht an einem Regentag – und das erste was Du am Morgen liest ist: ein Fluch. Oder daran vorbei gehen muessen mit dem Enkelkind an der Hand. Nein, das ist nicht erbaulich! Der Volkswarner handelt wie Holden Caulfield, der „Faenger im Roggen“, der durch Neu York laeuft und alle F-Woerter abkratzt, damit Kinder nicht verdorben werden. Das sind keine Kuenstler und selbst wenn sie sich fuer links halten moegen, die ACAB-Fraktion sind auch Wutbuerger.

Ueber den Unterschied zwischen Kunst und Schmiererei kann man streiten. Aber hier ist der Fall eindeutig: eine blosse Beschimpfung von Berufsleuten die ihr Leben fuer uns riskieren und die besonders in einer unmuendigen Welt voller Projektoren leider sehr noetig sind. Der Volkswarner nutzte Stahlwolle, um wenigstens einen Buchstaben zu loeschen. Vandalismus am Vandalismus. So wird dem Verursacher evtl. klar, dass sein Beitrag zur Stadtaufwertung nicht gefaellt.

Leider ist die Stahlwolle-Methode nur auf nacktem Beton praktikabel. Andernorts braeuchte es raffiniertere Entfernungsmethoden. GHB zum Beispiel kann man nicht nur brauchen um Jolanda Spiess Hegglin zu betaeuben, es wurde urspruenglich – man glaubt es kaum – als Lösungsmittel / Graffitireiniger konzipiert.

schmiererei

 

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