Märchensonntag Märlisunntig

habe ein inoffizielles Werbeplakat für den Märlisunntig entworfen

maerlisunntig

Märlisunntig, für die die es nicht kennen: Das ist eine richtig gute Sache in Zug. Zug stellt sich sonst ja nicht so hervor durch Positives, aber an den Märlisunntig habe ich nur gute Erinnerungen als Kind. Da gibt es guten Tee, kostenlos, man kann Märchen anhören in der ganzen Stadt Hexen. Man konnte Chinesenhüte basteln (was heute nicht mehr ginge, Stichwort Cultural Appropiation) Als erwachener steigt man dann von Jolanda Steiner um auf den Spiegel und die Tagessschau.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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9/11 Bildersammlung

Das Anthrax kam nachweislich nicht von Muslims. Es kam aus einem US-LABOR !

Den Täter seht ihr im Bild oben. Praktischerweise erschoss er sich selbst.

Die Anthraxbriefe waren eine Anschlagsserie, bei der Milzbrand-Erreger in Briefen versandt wurden. Lustigerweise gingen die Briefe vor allem an jene Politiker, die sich gegen den Patriot-Act gestellt hatten.

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Es nimmt mich wunder, wie die Trümmer so lange brennen konnten:

Ein Künstler dessen Statuen vernichtet wurden:

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Wer so etwas glaubt…  :

Familie Bin Laden liess man ausreisen – während allgemeines Flugverbot herrschte:

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Krieg ist Frieden und Liebe ist Hass

Diese Lügenpresse, die auf Jonas Fricker rumhackt für seinen „Holocaustvergleich“ spielt ein Lied auf und ab, in dem die folgende Zeile vorkommt:

ManicStreetPreachers

Problem ist nur: Wer bestimmt, wer Faschist ist, und wer nicht?

FalschRichtig

die Leute wollen einfach Brot und Spiele:

WurmThoma

Thoma ist Freimaurer das ist bestätigt. Er wurde Freimaurer „um ein Netzwerk zu haben“ – was bedeutet das auf deutsch anderes als: „Vetternwirtschaft“ (Nepotismus).

Oder erinnert ihr euch, wie die Medien über die Grüne Revolution jubelten? Und heute haben sie das Geschenk. Problem dieses Landes ist überbevölkerung / Youth Bulge. Was aber selten angesprochen wird weil es banaler und weniger filmreif ist als die packende Geschichte vom Diktator und den Rebellen (die vielleicht schon auch wahr ist, aber nur die Folge, und nicht die Ursache des Grundproblems.)

GrueneRevolution

 

Transsexualität durch Umweltgifte

Lange habe ich mich gefragt, warum heute plötzlich jeder Transsexuell ist. 40 000 Transsexuelle in der Schweiz. Das ist mehr als die Stadt Zug Einwohner hat. Ein bisschen Unheimlich doch es gibt vollkommen logische Gründe, wie mir ein Facebookfreund erklärte ging es mir auf: Hormone im Trinkwasser (Stichwort Pille) und Umweltgifte.

Das SRF leugnet dies und stellt Transsexualität als Präferenz hin oder als Laune der Natur? Nein, im Gegensatz zu Homosexualität, die es im Tierreich gibt, hat sich noch nie ein Säugetier das Geschlecht umgewandelt.

Eine der Dutzend Sendungen, die SRF der Transsexualität gewidmet hat, nannten sie „Das Geschlecht der Seele.“ Idiotisch, da die Seele bekanntlich geschlechtslos ist.

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tragischer Fall widerlegt Gender-Ideologie

Bruce Reimer wurde derart Beschnitten, dass nicht mehr viel übrig war. Die Gendertheoretiker sagten, man kann ihn genausogut noch ganz umwandeln & als Mädchen erziehen ohne Probleme. Die Gendertheorie widerlegte sich aber: Reimer brachte sich um weil er merkte, dass er doch ein männlcihes Gehirn hatte. Also ist das Geschlecht nicht nur „anerzogen“.

aus der Expresszeitung, die es sich sehr zu abonnieren lohnt (Tilman Knechtel führt diese Zeitung (Trau keinem Promi + Bürgerberg) (70 Sfr 12 Ausgaben http://www.expresszeitung.com )):

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Der Mann ohne Fernsehen

Glaubt da ein perfider Schnüffler herausgetüftelt zu haben, ein bestimmter Mieter in Block A14 müsse ein Schwarzseher sein, weil er die Fernsehgebühr nicht entrichtet habe! Da nicht sein darf, dass Väterchen Staat um einen Obolus geprellt wird, nimmt sich der Hausven/valter der Sache an und stellt fest, dass es sich beim fraglichen Mieter um einen alleinstehenden und unbescholtenen Mann handelt. Indem er die benachbar- ten Mieter, auch jene unter und über der Wohnung des Verdächtigen, ins Vertrauen zieht, hofft er, jenen zur Zeit der höchsten Einschaltquote vor dem Empfänger zu überführen. Vergeblich warten sie nach Einbruch der Dunkelheit auf den bläulichen Schimmer hinter den Gardinen, nutzlos pressen sie das Ohr an die Wand — in der kleinen Wohnung bleibt es still. Sie vernehmen nur die Schritte des Mannes, der rastlos auf und ab geht. Sollte dieser am Ende Uberhaupt keinen Fernseher an Betrieb halten und, statt vor dem Apparat zu sitzen und slch das offizielle Programm zu Gemüte zu fuhren, stundenlang durch Korridor und Zimmer marschieren und ein Liedlein dabei pfeifen? Da muss etwas dahinterstecken; eln solcher Mensch, der denkt sich doch etwas dabei, der führt etwas lm Schilde, oder nlcht?

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Der Hausverwalter meldet den delikaten Fall dem Quartierkommissar. Eines Abends, gerade als sich der Mann ohne Fernsehen eln harmloses Süppchen kocht, klopft es an die Tür. Nicht wenig erschrocken lässt der gute Mann den unerwarteten Besucher eintreten. Der Kommlssar geht ein paarmal in der Wohnung auf und ab, besieht sich dies und jenes, sagt dann: Hm! Mit einem Wink bedeutet er dem Mann, Sich zu setzen; nachdem er sich selbst mitsamt dem Mantel auf dle Tischkante geschubst hat. beginnt er mit den Flngern aufs Holz zu klopfen. — Weshalb er nicht fernsehe, fragt er schliesslich.

Der Befragte, glücklich, dass sich der Besuch nicht schlimm anzulassen scheint, gibt gefllssentlich Auskunft: Sie müssen wissen, Herr Kommissar, mir genügt, was ich mit eigenen Augen und Ohren sehe und höre.» — Ob er sich nicht langweile, wenn er nicht erfahre was auf der Welt vorgehe. “Was auf der Welt vorgeht, wie es um sie bestellt lst – das erfahre ich tagsueber zur Genüge. Am Abend will ich melne Ruhe haben.» Der Kommissar laesst nicht locker und will wissen, warum er immer in der Wohnung hin und her gehe. <<Ich – ich meditiere einfach vor mich hln, warum die Welt so und nlcht anders eingerichtet ist.»

Jetzt hat der Kommissar den andern dort, wo er ihn haben will. <<Die Welt anders einrichten? Also nicht einverstanden mit dem, was wir dir bieten? Du sinnst darüber nach, wie es anders werden soll? „Leute wie Du“ hier schlägt der Kommissar mit der Faust auf den Tisch „das lassen wir gar nicht aufkommen!“ Der Mann ohne Fernsehen ist zu Tode erschrocken und wehrt sich auch nicht als sie ihn holen kommen. Er sieht, wie die Leute aus Fenstern und Türspalt gucken und sagen „Mit eigenen Ohren und Augen, da hat er es!“

Bei der Polizei wird der Mann ohne Fernsehen ausgiebig ins Verhör genommen. Seine hintergründigen Argumente bestärken die Behorde darin, emem gefährlichen Burschen auf die Spur gekommen zu sein, so dass er vom Staatsanwalt persönlich vernommen wird. <<Mit Leuten wie dir machen wir kurzen Prozess. Es ist am besten für dich, wenn du gleich alles gestehst. Der Mann ohne Fernsehen bleibt stumm, es hat ihm die Sprache verschlagen.

Als er vor den Richtern steht, entwirft der Staatsanwalt ein düsteres Bild des Angeklagten Sein ganzes Sinnen und Denken ziele darauf hin, d|e Verhältnisse zu ändern. Er sei umso gefährlicher, als er sich weigere, die Namen der Gleichgesinnten aus dem Untergrund herauszugeben. „Ein solcher Schädling muss ausgemerzt werden“, befindet die Anklage. Der Mann ohne Fernsehen begreift allmählich, dass es ihm an den Kragen geht. Nach seinem letzten Wunsch befragt, äussert er die Bitte, wenn er schon sterben müsse, dann solle seine Hinrichtung am Bildschirm im ganzen Land zu sehen sein.

Dieser seltsame Wunsch macht die Richter besorgt und ratlos. Sie befinden, die Entscheidung darueber muesse an oberster Stelle getroffen werden. So beschaeftigt sich zuletzt der gefuerchtete Maechtige mit dem Mann ohne Fernsehen. Er studiert die Akten und zitiert ihn zu sich. “Du bist der abgefeimteste Bursche, der uns vorgekommen ist. Meinst du, wir wuessten nicht, worauf du es mit deinem letzten Wunsch abgesehen hast? Mit eigenen Augen und Ohren! Das würde dir so passen, dass Hinz und Kunz zu denken beginnen“

Plötzlich setzt der Gewaltige eine freundliche Miene auf und sagt leise: <<Es gibt einen Weg, wie du deinen Kopf retten kannst.» – <<Welchen?» fragt der Mann ohne Fernsehen, <<Wir machen dir einen grossen Prozess. Wir werden dich dazu verurteilen, einen Empfänger in deine Wohnung zu stellen und fernzusehen. Du erklärst dich schuldig, bereust und nimmst das Urteil an. Dann wirst du im Fernsehen: die Leute sollen sehen, dass du vor dem Kasten sitzst und die Knöpfe betätigst. Dann lassen wir dich laufen.“ Der Mann ohne Fernsehen überlegt nicht lange. Er ist ein Mensch wie du und ich und möchte leben. <<Gut», sagt er, <<ich werde tun, was man von mir verlangt.» Auf diese Weise ist der Mann ohne Fernsehen davongekommen. Als seine Nachbarn ihn auf der flimmernden Scheibe vor dem Empfänger sitzen sehen, rufen sie zufrieden: “Was helfen die eigenen Augen und Ohren, wenn es den Kopf kostet?“

Aber niemand weiss, dass der Mann dabei die Augen geschlossen hält, dass er Wachs in die Ohren gestopft hat, um in Ruhe darüber nachzudenken, warum die Welt so eingerichtet ist und nicht anders.

ARMIN SCHIBLER

(aus dem Deutschlehrbuch „Verstehen Reden Schreiben“)

 

CIA unterstützte Max Frisch

Der Empfang im Weissen Haus muss für den Schweizer, ein erklärter Kriegsgegner, völlig absurd gewesen sein. «Wie komme ich überhaupt an diesen Ort?», fragt sich Frisch in seinen Notizen. Heute kennen wir die Antwort: Es war die CIA, der Frisch die Einladung ins Weisse Haus zu verdanken hatte. Und letztlich war es die amerikanische Auslandspolitik, die ihm den Durchbruch als Romanautor ermöglicht hat.

Sonntagszeitung 4. Februar 2018

Max Frisch ist in der Schweiz neben Dürrenmatt DER Literat. Irgendwie mochte ich seinen lakonischen Stil, muss ich zugeben, obwohl die Handung an sich mir meist nicht so viel gegeben hat. Homo Faber drückt sehr gut ein Gefühl des entfremdeten Menschen aus, ähnlich wie die Gemälde von Edward Hopper. Aber was das ganze mit dem halben ?Inzest? zu Fabers ?Tochter? soll, habe ich nie begriffen, und dann wird sie auch noch von einer Schlange gebissen oder so. Sein allegorisch sein wollendes Bühnenstück Andorra ist von dem her reichlich prätentiös, mit dem Judenschauer wird ziemlich viel Pathos reingeladen, letztlich aber nichts aufschlussreich erklärt. Der ?Deutsche? der dauernd sein Haus weisselt… – Schuldkult? Viel mehr ist mir von Frisch nicht geblieben. Er hat ein eigenes Schwimmbad gebaut und gegen Dürrenmatt Pfeife geraucht. Oder Pingpong gespielt. Was mich an ihm noch ärgert

Sein Spruch: „Wir riefen Arbeitskräfte und es kamen Menschen“

welcher danach von den Schönwetterlinken in ihre Richtung gedreht statt in der vollen schicksalshaften Bedeutung zur Kenntnis genommen wurde (ich erinnere mich da an eine Plakatkampagne, die es sogar gab mit dem Spruch)

1951 erhielt er ein Stipendium der Rockefeller Foundation, die auf das Engste mit der CIA verbunden war. Frisch ermöglichte sie einen einjährigen Aufenthalt in Amerika.

Im Zuge dessen hat Frisch – ungewollt – die Sprache ruiniert, indem er als Jux und Sprachspielerei amerikanische grammatische Eigenarten wörtlich übersetzt einfach in seine US-Reiseberichte einbaute: „Alice IN Wunderland“ oder „macht Sinn“.

Woraufhin heute die Macht-Sinn-Rechtfertiger sagen: „Hey sogar Max Frisch hat ‚macht Sinn‘ verwendet“, der Ausdruck ist also ’nicht wirklich‘ ein Anglizismus.